15. Dezember 2008
…so Frustschreiben.
Am Rande haben vllt schon einige Leute mitbekommen, dass ich ein leidenschaftlicher Fussball-Fan bin und regelmäßig auf den Betzenberg fahre. Die 100km Entfernung sind nicht so ganz ohne - besonders wenn man eigentlich min. 2 Stunden vor Anpfiff im Block steht. Aber leider klappt das immer seltener. So auch heute: man kommt nicht früh genug aus dem Büro…
Das letzte reguläre Spiel im deutschen Profifußball ist mal wieder ein Knaller: Lautern gegen Freiburg. Und deshalb findet es nicht am “normalen” Spieltag der 2. Liga (Sonntag), sondern exklusiv am Montag…
Moment? “normaler” Spieltag? Wir hatten im gesamten letzten Kalenderjahr genau zwei Sonntagsheimspiele (von 34), eines davon am letzten Spieltag der letzten Saison, wenn sowieso alle Spiele sonntags stattfinden.
Für “richtige” Fans, die auch im Stadion stehen, catvist das nichtsмебелиonline casino net!
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10. Oktober 2008
Ich lese hauptsächlich historische Romane oder Science Fiction (der älteren Generation, wie Asimov oder Lem) bzw. Sachbücher zu den Themen IT und Prozess/Projektmanagement. Für Fantasy interessiere ich mich im gewissen Maße auch - leider gibt es besonders in den letzten Jahren ziemlich viel Mist. Mit dafür verantwortlich ist natürlich der Hype um den Herr der Ringe von Tolkien. Wo wir auch bei einem meiner Lieblingsthemen angekommen sind: ich habe natürlich nicht nur den Ring-Epos gelesen, sondern auch die dazugehörigen Werke. Hierbei hat mich insbesonders die Fähigkeit Tolkiens fasziniert, eine komplett eigene Welt zu schaffen. Oder - wenn man die verschiedenen Zeitalter betrachtet - sogar mehrere. Hintergründe, wie das Leben der Valar, die im Sillmarillion beschrieben sind; aber auch fiktive Lieder und Bücher bilden das Umfeld und die Vergangenheit von Mittelerde, so wie sie die Hobbits im Ringkrieg erlebten.
Dieses Werk beeinflußte viele Schreiber - so auch Stephen King, der mir als Fantasy Autor gar nicht bekannt war. Laut Wikipedia bezeichnet er jedoch das Fantasy Epos “Der Dunkle Turm” selbst als sein wichtigstes Werk. Ich bin jetzt am Ende des fünften Buches (von sieben) angelangt und muß sagen: diesmal fasziniert mich nicht die “Welt” die King erschaffen hat. Diesmal sind es die vielen Verbindungen zu unserer Welt. Allein das Einflechten der Lieder (”Hey Jude”, “Paint it black”, “Someone saved my life tonight”) in die Geschichte ist großartig. Richtig spannend sind natürlich die Reisen von Ronald in die Körper von Eddie und (O)Detta - oder das “Flitzen” des “Ka-Tets” viel, viel später. Und wenn man dann noch die Verwebungen zu unseren “eigenen” Sagen und Märchen bedenkt… Der runde Tisch von König Artus oder das Schloß des Zauberers von Oz… da läuft es einem öfter mal kalt den Rücken runter und wieder rauf…
So, endlich fertig mit dem Schreiben, es geht wieder ans Lesen…!
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09. Oktober 2008
Statistiken entstehen aus irgendwelchen Daten. Sehr beliebt sind solche Sachen wie Anzahl an zugelassenen Fahrzeugen in Relation zu den Verkehrstoten pro Jahr. Diese Daten sind gegeben und können überprüft werden. Es werden aber auch Statistiken aus Umfragewerten erstellt. Dabei befragt man ein paar Personen und versucht danach Trends zu ermitteln oder eine Ableitung auf die Allgemeinheit zu machen. Wichtig ist es dabei, nicht die Relation zu verlieren. “Ein paar Personen” können mal 5 Leute sind, mal 500.000. So wird vor Wahlen oft eine Prognose nach einer Umfrage unter 1000 Personen abgegeben. So z.B. bei der Wahl in Bayern vor ein paar Wochen. Wenn wir das allein mal in Bezug auf die Einwohner in Bayern nehmen (keine Ahnung, wieviele davon wahlberechtigt waren), wäre das ein Verhältnis von 1000:12,5 Millionen bzw. jeder 12500. Bürger wurde gefragt.
Was uns statt dessen diese Umfrage zu RFIDs sagen will, ist mir nicht ganz klar - zumindest wenn ich an das Stichwort “repräsentativ” denke: Je 100 Verbraucher in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien wurden gefragt… aber hey:
Andererseits fanden 37 Prozent der Deutschen, es käme bei RFID-Markierungen entscheidend auf den Datenschutz an – in den USA fanden das halb so viele Teilnehmer, in Frankreich dagegen nur jeder hundertste.
Also eine Person fand das entscheidend, aha… Tja, das Verhältnis wäre dann 100:65 Millionen oder jeder 650.000. Bürger. Sehr aussagekräftig, ich muß schon sagen…
Aber was solls, die meisten TV-Umfragen finden ja auch in Köln statt…
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24. September 2008
Wer sich heutzutage noch dabei erwischen lässt, mit einem Plastikstift auf dem berührungsempfindlichen Display seines Handys herumzukritzeln, läuft Gefahr, als “sooo 2006″ abgestempelt zu werden. Schließlich gibt es seit 2007 Apples iPhone und damit ein Handy, das sich perfekt per Finger bedienen lässt.
Spiegel Online
Das iPhone ist ja schön und gut, problematisch ist nur: diese simulierte Tastatur ist eindeutig zu klein für manche Hände…! Aus dem gleichen Grund können manche Leute auch den EeePC nicht verwenden.
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21. August 2008
Da das Wahrzeichen von Karlsruhe ja die Pyramide ist, liegt es nahe daß die Illuminaten irgendwas damit zu tun müssen. Jetzt habe ich aber auch den endgültigen Beweis gefunden: das Auge ist auch da.
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11. August 2008
Da gibt es die verschiedensten Probleme: z.B. sind manche Bahnen, keine Niederflurbahnen, d.h. es müssen hohe Stufen überwunden werden. Oder die Bahn fährt ruckartig an und bremst dann auch wieder ganz plötzlich.
Was mir nur nicht so ganz in den Kopf will: wieso müssen “ältere Menschen” erstmal durch die halbe Bahn laufen um sich einen Sitzplatz auszusuchen - obwohl es genug direkt in der Nähe gibt? Dann ist natürlich auch das Anfahren immer eine Gefahr.
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30. Juli 2008
Jaaaaa, lasst euch nur weiter verarschen. China wird den Menschen - insbesondere der Presse - mehr Freiheiten einräumen. Das war eine der wichtigsten Gründe, warum die Olympischen Spiele ins Reich der Mitte gehen sollten. Daß immer mehr Kritiker mundtot gemacht wurden, haben viele ja noch ignoriert. Das ausländische Journalisten dort ihrer Arbeit nicht wie versprochen nachgehen können, sollte jetzt eigentlich alle aufrütteln. Aber wahrscheinlich bleibt es selbst bei der BBC eine Randnotiz, daß ihre eigene Webseite in China nicht zu erreichen ist - abgesegnet vom IOC.
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12. Juli 2008
Aber man wird ja nie die Gesetze gegen den Terrorismus mißbrauchen…
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09. Juli 2008
Das ist ja schön und gut was “unsere” Palamentarier da vorhaben: Wahlrecht von Geburt an! Die Begründung zur Verfassungswidrigkeit finde ich höchst interessant. Es geht dabei um zwei Artikel des Grundgesetztes (= “Verfassung”) die sich scheinbar widersprechen:
Artikel 38
(2) Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat; wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt.
Artikel 20
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. [...]
Der Schluß wäre also, daß Artikel 38 (2) ungültig ist, weil ja Personen die noch nicht 18 sind auch zum Volke gehören und deshalb wählen können dürfen sollen. Hm, okay… mit 18 darf man einiges anderes auch nicht. Man ist z.B. nicht voll geschäftsfähig. Und warum ist man das nicht? Vielleicht weil man sein Tun und Handeln noch nicht in Vollem Maße abschätzen kann?* Aber wählen? Ja, das kann man ja problemlos schon ganz früh… Und am Anfang, da machts die Mutti? Seit wann, darf man in Deutschland sein Wahlrecht eigentlich abtreten?
Achja, was ich im Artikel witzig finde, ist übrigens der Hintergrundgedanke: es gibt immer mehr ältere Personen in Deutschland, also wird auch vermehrt nach ihren Ansichten entschieden. Das soll aber nicht so sein, man müsse die jungen Leute stärken.
Wie nochmal? Ich dachte, Demokratie heißt bei uns, daß die Macht vom Volke ausgeht und das gemacht wird, was die Mehrheit will?**
* Gute, viele können das nie…
** Stark vereinfacht ausgedrückt zumindest…
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