Statistiken

Statistiken entstehen aus irgendwelchen Daten. Sehr beliebt sind solche Sachen wie Anzahl an zugelassenen Fahrzeugen in Relation zu den Verkehrstoten pro Jahr. Diese Daten sind gegeben und können überprüft werden. Es werden aber auch Statistiken aus Umfragewerten erstellt. Dabei befragt man ein paar Personen und versucht danach Trends zu ermitteln oder eine Ableitung auf die Allgemeinheit zu machen. Wichtig ist es dabei, nicht die Relation zu verlieren. “Ein paar Personen” können mal 5 Leute sind, mal 500.000. So wird vor Wahlen oft eine Prognose nach einer Umfrage unter 1000 Personen abgegeben. So z.B. bei der Wahl in Bayern vor ein paar Wochen. Wenn wir das allein mal in Bezug auf die Einwohner in Bayern nehmen (keine Ahnung, wieviele davon wahlberechtigt waren), wäre das ein Verhältnis von 1000:12,5 Millionen bzw. jeder 12500. Bürger wurde gefragt.
Was uns statt dessen diese Umfrage zu RFIDs sagen will, ist mir nicht ganz klar - zumindest wenn ich an das Stichwort “repräsentativ” denke: Je 100 Verbraucher in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien wurden gefragt… aber hey:

Andererseits fanden 37 Prozent der Deutschen, es käme bei RFID-Markierungen entscheidend auf den Datenschutz an – in den USA fanden das halb so viele Teilnehmer, in Frankreich dagegen nur jeder hundertste.

Also eine Person fand das entscheidend, aha… Tja, das Verhältnis wäre dann 100:65 Millionen oder jeder 650.000. Bürger. Sehr aussagekräftig, ich muß schon sagen…

Aber was solls, die meisten TV-Umfragen finden ja auch in Köln statt… ;)

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