Archiv für die Kategorie ‘medien’

Fantasy fesselt

Freitag, 10. Oktober 2008

Ich lese hauptsächlich historische Romane oder Science Fiction (der älteren Generation, wie Asimov oder Lem) bzw. Sachbücher zu den Themen IT und Prozess/Projektmanagement. Für Fantasy interessiere ich mich im gewissen Maße auch - leider gibt es besonders in den letzten Jahren ziemlich viel Mist. Mit dafür verantwortlich ist natürlich der Hype um den Herr der Ringe von Tolkien. Wo wir auch bei einem meiner Lieblingsthemen angekommen sind: ich habe natürlich nicht nur den Ring-Epos gelesen, sondern auch die dazugehörigen Werke. Hierbei hat mich insbesonders die Fähigkeit Tolkiens fasziniert, eine komplett eigene Welt zu schaffen. Oder - wenn man die verschiedenen Zeitalter betrachtet - sogar mehrere. Hintergründe, wie das Leben der Valar, die im Sillmarillion beschrieben sind; aber auch fiktive Lieder und Bücher bilden das Umfeld und die Vergangenheit von Mittelerde, so wie sie die Hobbits im Ringkrieg erlebten.
Dieses Werk beeinflußte viele Schreiber - so auch Stephen King, der mir als Fantasy Autor gar nicht bekannt war. Laut Wikipedia bezeichnet er jedoch das Fantasy Epos “Der Dunkle Turm” selbst als sein wichtigstes Werk. Ich bin jetzt am Ende des fünften Buches (von sieben) angelangt und muß sagen: diesmal fasziniert mich nicht die “Welt” die King erschaffen hat. Diesmal sind es die vielen Verbindungen zu unserer Welt. Allein das Einflechten der Lieder (”Hey Jude”, “Paint it black”, “Someone saved my life tonight”) in die Geschichte ist großartig. Richtig spannend sind natürlich die Reisen von Ronald in die Körper von Eddie und (O)Detta - oder das “Flitzen” des “Ka-Tets” viel, viel später. Und wenn man dann noch die Verwebungen zu unseren “eigenen” Sagen und Märchen bedenkt… Der runde Tisch von König Artus oder das Schloß des Zauberers von Oz… da läuft es einem öfter mal kalt den Rücken runter und wieder rauf…

So, endlich fertig mit dem Schreiben, es geht wieder ans Lesen…!

Was soll ich gesagt haben?

Mittwoch, 30. Juli 2008

Jaaaaa, lasst euch nur weiter verarschen. China wird den Menschen - insbesondere der Presse - mehr Freiheiten einräumen. Das war eine der wichtigsten Gründe, warum die Olympischen Spiele ins Reich der Mitte gehen sollten. Daß immer mehr Kritiker mundtot gemacht wurden, haben viele ja noch ignoriert. Das ausländische Journalisten dort ihrer Arbeit nicht wie versprochen nachgehen können, sollte jetzt eigentlich alle aufrütteln. Aber wahrscheinlich bleibt es selbst bei der BBC eine Randnotiz, daß ihre eigene Webseite in China nicht zu erreichen ist - abgesegnet vom IOC.

Wer würde da nicht gerne zuschlagen…?*

Mittwoch, 23. Juli 2008

Kündigungen bei der Telekom möglich!
*Allerdings nur als Kunde…

Wem gehört dein Stadion?

Montag, 23. Juni 2008

Ja, früher waren wir noch stolz in Kaiserslautern. Vor 10 Jahren waren wir einer der wenigen Vereine, die ein eigenes Stadion hatten. Dann kamen sportliche Mißerfolge und Politiker die eine WM in der Pfalz sehen wollten.
Heute sind die bösen Pfälzer (angebliche) Sozialschmarotzer und haben ein vom Steuerzahler finanziertes Stadion… und die anderen haben eine weiße Weste?

Hörbücher? Opfer der Piraterie?

Samstag, 13. Oktober 2007

Ich weiß ja nicht wie man bei der Hörbuchproduktion auf Kosten von 80.000€ kommt, aber wenn man mal ein bißchen rechnet, wirds interessant. Laut einer Aussage des Unternehmens “Der Hörverlag” kostet eine aufwendige Produktion mit 5 CDs (fangen wir mit dem Rechnen an: 5* ca 70 Minuten sind knapp 6 Stunden) knapp 80.000€. Damit es sich rechnet müssten ungefähr 30.000 Exemplare verkauft werden. Bei einer 0-0 Rechnung wäre der Preis pro Exemplar dann
80.000 = 30.000 * x => x = 2,60€. Ok, das wäre der Preis ohne Gewinn für das Unternehmen. Daß das nicht geht ist ja klar. Die Preise für ein gesamtes Werk betragen eher 50 bis 100 Euro, machen wir die Rechnung also nochmal:
30.000* 50 € = 1.500.000. Davon die Produktionskosten mal abgezogen sind wir bei knapp 1,4 Millionen Gewinn. Wenn wir jetzt noch daran gehen und statt dem niedrigen Preis mal einen höheren veranschlagen sind wir bei 2,9 Millionen Gewinn… Und beim Hörbuchverlag hat man Sorgen, daß 20.000x über Filesharing getauscht wird und sie nur noch 10.000 mal verkaufen. Also im schlechstens Fall 10.000*50 = 500.000. Minus Produktionskosten wären wir dann bei knapp 400.000 Reingewinn - DAS lohnt sich natürlich nicht mehr…