Rauchen
Donnerstag, 06. September 2007Eine Raucherzone im Restaurant ist wie ein Pissbereich im Pool.
Eine Raucherzone im Restaurant ist wie ein Pissbereich im Pool.
Eine Gesellschaft, die Ihre Freiheit zugunsten Ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.
Jeder weiß heute was das “Urheberrecht” bedeutet - nicht umsonst wird es von der Musik- und Filmlobby dauernd proklamiert. Wie steht es allerdings mit der anderen Seite? Gibt es auch eine Urheberpflicht? Scheinbar nicht, wie Hamburger Gericht (mal wieder) urteilte: nach dem “Heise-Foren-Urteil“, gibt es nochmals die Bestätigung: Forenbetreiber haften uneingeschränkt für Aussagen der Forennutzer - auch ohne Kenntnis.
Wichtigeste Aussage in dem ganzen ist für mich folgendes:
Nicht erforderlich sei, dass der Verbreiter selbst hinter den rechtswidrigen Inhalten stehe oder sie gar verfasst habe. Auch komme es nicht darauf an, ob es sich dabei um eigene oder fremde Informationen handele oder ob der Anbieter davon Kenntnis habe. Ausreichend sei bereits, dass der Betreiber für deren Verbreitung seinen eigenen Internetauftritt zur Verfügung stelle. Eine Haftung könne nach Auffassung der Richter allenfalls dann ausgeschlossen werden, wenn sich der Betreiber der Internetseite von der betreffenden Äußerung nicht pauschal, sondern konkret und ausdrücklich distanziere.
So, das soll also bedeuten ich bin dafür verantwortlich was andere auf meiner “Plattform” tun - außerhalb des Internets hieße das also ich kann in irgendeinem Gebäude jemand ermordern, wofür dann der Hauseigentümer verantwortlich ist?
Dabei ist es egal ob ich davon Kenntnis habe oder nicht - ich kann mich nur davor schützen indem ich mich ausdrücklich von dieser bestimmten Aussage (von der ich wahrscheinlich keine Ahnung habe, daß sie existiert) distanziere.
Also richtig strikt umgesetzt wäre das dann natürlich auch wieder positiv: ich stelle irgendwelche mp3 oder Filme auf meine Plattform und dann gehen die Rechte daran an mich über - ich muß ja auch für das Material von anderen haften.
Denn Rechte ohne Pflichten gibt es nunmal nicht.
Das ist doch mal ein super Vorschlag. Damit wäre jetzt auch klar warum die Musikindustrie so arm dran ist und kein Geld hat: man entwickelt jahrelang an irgendwelchen Systemen für viel Geld und schützt damit 1% der verkauften Musik vor “illegalem” Kopieren. Wobei der Code nach 3 Wochen geknackt wird und man irgendwann feststellt, daß die Kunden genervt sind und man deshalb auf die Idee kommt das neue Label “noDRM” draufzupappen. back to the roots…
Kopierer
R.I.P.
Gut, ich habe ja keine Ahnung was “schön” ist - aber immerhin weiß ich was NICHT schön ist!
Wenn ich mich so durch die Stadt bewege frag ich mich schon mal wie Pfenningabsätze schätzungsweise 80kg so lange aushalten: pro Schuh ist das sicherlich ein Fortschritt der Technik…
Was man weniger mit Technik erklären kann ist die Frage, warum jedes Mädchen (d.h. effektiv Kinder) mit einem Oberteil rumrennen muß das so kurz ist, daß es automatisch über die Wampe rutscht und somit die Reserven für schlechtere Zeiten zur Schau stellt!?
Genauso unerklärlich sind kilometerlange Fingernägel. Nichts gegen gepflegte Hände, aber wenn 10 von 5 Damen [sic!] so lange (und “bemalte”) Nägel haben die einen Tiger in Neid erblassen lassen, ist sofort klar warum wir uns im Großstadtdschungel befinden.
Ach übrigens: für einen Minirock wäre es mir persönlich schon zu kalt - trotzdem kann DAS schön aussehen… kann…
P.S.: Mein Beleid an die Bekleidungsindustrie. Dieser Branche muss es ja sehr schlecht gehen - früher würde für die Größe S so viel Stoff verwendet wie heute bei XL. Aber wir alle müssen sparen und die Gürtel enger schnallen.
Sorry für den netten Titel, aber sonst liest das ja kein Schwein, wenn ich “Musik” drüber schreibe - und außerdem passt es
FSK - Freiwillige Selbstkontrolle
Die SPIO ist in ihrem Teilbereich FSK laut eigenen Angaben dazu da für Filme, Videos etc durch freiwillige Kontrollen Altersfreigaben zu erstellen. An vielen Stellen ist das wohl sinnvoll und oft (nicht immer, es gibt da den sogenannten Schwarzmarkt) funktioniert es auch. An einigen Stellen (wie bei manchen Computerspielen) geht man wiederum zu weit - und an wieder anderen einfach nicht weit genug.
Warum werden Videos und Spiele kontrolliert, aber Musik ignoriert?
Vielleicht sollten sich die Damen und Herren mal in den Kinderzimmern umsehen und die Texte auf den “The Biatch and her Nigga-BrotherZ” CDs mal genauer anhören. Ich bin mir da nicht ganz so sicher ob Themen wie Drogenkonsum, hemmungslose Gewalt*, Vergewaltigungen, oder Sex-Orgien wirklich etwas Gutes für Kinder sind. Auch Musik kann Pornographie sein.
Der Argumentation “vieles ist englisch, die verstehen das eh nicht” kann man im Übrigen nur mit folgendem begegnen: es gibt auch Musik-Videos und außerdem scheinen die “Kleinen” doch viel zu verstehen, sonst würden sich nicht Zehnjährige gegenseitig als Mißgeburten und Motherfucker bezeichnen…
*Richtig, damit wäre auch viele andere Musik, insbesondere Metal nichts für Kindern - und das stimmt auch…
Ein interessanter Film über die Geschichte des Digitalen Kopierens und warum die Industrie den Kampf gegen “Raubkopierer”* schon verloren hat, bevor sie ihn überhaupt begann.
Deutsch
Deutsch mit englischem Untertitel
*Der Ausdruck “Raubkopierer” ist juristisch nicht korrekt und ich verabscheue ihn zutiefst!