Das Ziel im Sport?

24. Februar 2008

Heutzutage muß wohl alles interessant, attraktiv, spannend oder ähnliches sein. Man freut sich natürlich auf wichtige Sportereignisse, so zum Beispiel wenn sich im Schwergewichtsboxen mal wieder irgendwelche Verbände zusammenschließen und die Besten der Besten gegeneinander antreten. Daß der Kampf dann mit Pfiffen “untermalt” ist, hat einen einfachen Grund: er ist schlicht langweilig für die Zuschauer.
Aber vielleicht wird auch die Boxfans irgendwann merken, daß nicht immer die, die in den Ranglisten ganz oben stehen attraktiven Sport betreiben. An dieser Stelle geht es um Präzision und Kalkül, richtig gekämpft wird 1-2 Ligen weiter unten

Arrogante Fußballfans - arme Fußballfans - vergessliche Fußballfans

20. Dezember 2007

Man hat’s nicht leicht in Karlsruhe…
Da ist der Karlsruher Sport Club, kurz KSC, in die 1. Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Und sie haben auch noch Erfolg. Platz 6 über die Winterpause ist beachtlich, zwischenzeitlich war man sogar auf dem 2. Platz und wurde als “Bayern-Jäger” gefeiert. Man ist der beste Aufsteiger seit “25.000 Jahren”… doch halt…?
Der beste Aufsteiger seit “25.000 Jahren”, war da nicht vor 10 Jahren…? Ja, richtig! Die Mannschaft des Jahres 1998, das war ein Fußballclub. Geschätzte 100 Kilometer von Karlsruhe entfernt befindet sich mitten im Wald eine kleine Stadt mit dem Namen Kaiserslautern. Vor 10 Jahren stieg diese Mannschaft in die 1. Bundesliga auf, besiegte am 1. Spieltag den FC Bayern München und war ab dem 4. Spieltag auf Platz 1 der 1. Fußball-Bundesliga, bis… ja, bis zum Schluß: Marschall, Schjönberg, Buck, Reinke, Sforza und wie sie alle hießen wurden damals Deutscher Fußball Meister.
Man hat es nicht leicht als FCK-Fan
Denn das vor 10 Jahren ist heute alles vergessen. Der KSC ist auf Platz 6 der Bundesliga und der FCK auf Platz 16 der 2. Bundesliga. Man ist ohne sportliche Führung, hat einen Trainer der zwar trainieren aber nicht führen kann und befindet sich im finanziellen Chaos, die Dritt- bzw. Viertklassigkeit droht. Und alle paar Stunden gibt es neues Durcheinander.
Man hat es nicht leicht als FCK-Fan in Karlsruhe
Wenn man - wie ich - dann auch noch in Karlsruhe wohnt und FCK-Fan ist, dann ist es gleich doppelt schwer. Da hilft nur eins: daran zu denken wie das DFB-Pokalspiel 1996 war. Der FCK war gerade abgestiegen… zum ersten Mal seit Gründung des Bundesliga und traf in Berlin auf… ja, klar: den KSC. Martin Wagner erfüllte die Lauterer mit Freude - und blieb beim Verein. Als man dann 2 Jahre später deutscher Meister wurde, gab es genau 2 Tabellenführer… der erste wurde ja bereits genannt. Der andere war… ja, klar: der KSC. Am Ende der Saison war der KSC dann irgendwie weg und hat 10 Jahre lang eine Irrfahrt durch den deutschen Fußball angetreten. Zwischenzeitlich traf man sogar wieder auf den Erzrivalen VfB Stuttgart, allerdings in Liga 3.
Hoffentlich kann man die letzten 10 Jahre immer so schnell vergessen:
man hat es eben nicht leicht als Fußball-Fan.

Thanks

08. Dezember 2007

I really like it!
beer horn

Fußballfans sind keine Verbrecher!

12. November 2007

Es ist wirklich tragisch was derzeit in Italien im Bereich des Fußballs passiert. Absolut widersinnig ist sind die angeblichen “terroristischen Aktivitäten”, die festgenommenen Randalierern vorgeworfen werden. Wer glaubt denn bitte wirklich, daß man innerhalb von wenigen Stunden ein organisierter Terror ausgeübt kann? Aber heute ist ja alles “Terrorismus” und der Tod eines Fans ist dann wohl auch ein Kollateralschaden?

Hörbücher? Opfer der Piraterie?

13. Oktober 2007

Ich weiß ja nicht wie man bei der Hörbuchproduktion auf Kosten von 80.000€ kommt, aber wenn man mal ein bißchen rechnet, wirds interessant. Laut einer Aussage des Unternehmens “Der Hörverlag” kostet eine aufwendige Produktion mit 5 CDs (fangen wir mit dem Rechnen an: 5* ca 70 Minuten sind knapp 6 Stunden) knapp 80.000€. Damit es sich rechnet müssten ungefähr 30.000 Exemplare verkauft werden. Bei einer 0-0 Rechnung wäre der Preis pro Exemplar dann
80.000 = 30.000 * x => x = 2,60€. Ok, das wäre der Preis ohne Gewinn für das Unternehmen. Daß das nicht geht ist ja klar. Die Preise für ein gesamtes Werk betragen eher 50 bis 100 Euro, machen wir die Rechnung also nochmal:
30.000* 50 € = 1.500.000. Davon die Produktionskosten mal abgezogen sind wir bei knapp 1,4 Millionen Gewinn. Wenn wir jetzt noch daran gehen und statt dem niedrigen Preis mal einen höheren veranschlagen sind wir bei 2,9 Millionen Gewinn… Und beim Hörbuchverlag hat man Sorgen, daß 20.000x über Filesharing getauscht wird und sie nur noch 10.000 mal verkaufen. Also im schlechstens Fall 10.000*50 = 500.000. Minus Produktionskosten wären wir dann bei knapp 400.000 Reingewinn - DAS lohnt sich natürlich nicht mehr…

Iran, Isreal, Sport und Politik

09. Oktober 2007

Die Geschichte des Deutsch-Iraners Ashkan Dejagah geistert ja zur Zeit durch die Medien. Er will nicht für die deutsche U21-Nationalmannschaft gegen Israel spielen weil er negative Auswirkungen für seine Familie im Iran fürchtet. Die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben macht dies - wie andere Medien - zum Politikum, was mir allerdings nicht ganz klar wird, ist folgende Aussage des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger:

Heute bin ich Iraner, morgen Deutscher, wie es mir passt, das wird nicht gehen

Ich weiß ja nicht, aber wenn jemand Angst davor hat, was mit seiner Familie - die nunmal im Iran ist und die nunmal nicht nur aus ihm selbst besteht - passiert, was hat das bitte mit Nationalität zu tun?

project bifröst

25. September 2007

Wem langweilig ist, der darf mal bei bifrost vorbeischauen.
Die korrekte Schreibweise wäre natürlich Bifröst, aber ich lass das mal. Worum es dort geht und warum man derzeit keine Seite erreicht steht im passenden Blog.

Terror… Tourist

22. September 2007

Ich glaub ich hab mich in diesem Artikel knapp 10x verlesen. Aber ich glaub es gibt es keinen Unterschied mehr, zumindest im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

free speech

19. September 2007

free speech in the USA?

Musik == Refrain?

12. September 2007

Da ist ein Musiker hoch gelobt und alle finden ihn toll… Nur ich, ich mecker schon an Liedern rum die noch nichtmal auf CD zu haben sind. Da hat ein gewisser James Blunt ein Lied fabriziert, welches sich “Carry you home” nennt. Gut, darf er ja. Singen kann der Junge auch, aber wieso bitte noch 4 Sätze und die 20 mal??? Wenn alle Lieder auf dem neuen Album so sind, dann hätte eine normale Band früher 1 Lied daraus gemacht und nicht ein Album!